Werbung

Silence is golden

Dylan und der Nobelpreis

Dass der Musiker Bob Dylan zu seiner Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis keine Stellung nimmt, sorgt in Schweden allmählich für Unmut. Zehn Tage nach der Bekanntgabe war es der Schwedischen Akademie immer noch nicht gelungen, mit dem US-Rocksänger und Songwriter persönlich zu sprechen. Nobelpreisjuror Per Wästberg sagte am Samstag der dpa: »Wenn er sich in nächster Zeit, sagen wir innerhalb des nächsten Monats, nicht melden würde, dann fände ich das unhöflich und arrogant.«

Die Schwedische Akademie stellte daraufhin klar, dass Per Wästbergs Äußerung seine private Meinung und keine offizielle Erklärung der Akademie sei. »Die Schwedische Akademie beurteilt niemals die Entscheidungen eines Preisträgers und wird es auch in diesem Fall nicht tun«, hieß es am Wochenende in einer Pressemitteilung. Ein Literaturpreisträger könne selbst entscheiden, wie er sich zu der Verleihung des Preises verhalte. dpa

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln