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Duterte will kein »kleiner Bruder« mehr sein

Statt Bündnistreue zu den USA setzt der philippinische Präsident künftig auf eine Achse Manila - Peking - Moskau

  • Von Rainer Werning
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wie kein philippinischer Präsident vor ihm hat Rodrigo R. Duterte die Karten seines Landes neu gemischt. Und wie! Was die Menschenrechtslage betrifft, so ist die Situation verheerend, da bis heute annähernd 4000 Opfer außergerichtlicher Hinrichtungen in Dutertes erklärtem »Krieg gegen die Drogen« zu beklagen sind. Innenpolitisch gedenkt er, das Land von einem präsidialen in ein föderales System umzuwandeln, um so unter anderen den langjährigen Konflikt mit unterschiedlichen Widerstandsorganisationen der muslimischen Bevölkerung (Moros) zu deeskalieren. Und mit dem linken Untergrundbündnis der Nationalen Demokratischen Front (NDFP) fand Anfang dieses Monats in der norwegischen Hauptstadt Oslo bereits die zweite Verhandlungsrunde im Friedensprozess statt. Außenpolitisch gedenkt der Präsident künftig einen Kurs zu steuern, der einem Tabubruch gleichkäme - nämlich das Verhältnis zur einstigen Kolonialmacht USA (1898-1946) gänzlich neu zu b...


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