Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Immer weniger Milcherzeuger

Teltow. In Folge des Preisverfalls bei der Milch stellen immer mehr Brandenburger Landwirte ihre Produktion ein. Nach Angaben des Brandenburger Bauernverbands waren es im vergangenen Jahr zwischen Elbe und Oder mehr als 60 Betriebe. Es gebe heute knapp 10 000 Milchkühe weniger als noch 2015, hieß es. Im Juni lag der Erzeugerpreis für ein Kilo Rohmilch bei 23 Cent, kostendeckend wären laut Bauernverband zwischen 30 bis 35 Cent.

Einen Vorstoß der Landwirte, eine gemeinsame Branchenorganisation mit dem Milchindustrie-Verband zu gründen, wurde von Industrieseite abgelehnt, erklärte der Sprecher des Landesbauernverbandes, Sebastian Scholze am Sonnabend.

Im September hatten die Bauernverbände von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in einem offenen Brief an die Milchindustrie und den Raiffeisenverband appelliert, die gemeinsame Organisation ins Leben zu rufen. Damit ließen sich Milchkrisen in Zukunft vermeiden, wie der märkische Landesbauernpräsident Henrik Wendorff erklärte. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln