Erfolgsbahn in der Vertrauenskrise

Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) nervte 2016 mit Zugausfällen und Kapazitätsproblemen

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Für viele Bahnkunden in Märkisch-Oderland, Barnim, Oberhavel aber auch in Berlin kam es in diesem Jahr knüppeldicke: Überfüllte oder gar ausfallende Züge, defekte Klimaanlagen, überfordertes Personal, chaotische Kommunikation. Besonders schlimm war es auf der Regionallinie RB 26, die zwischen Berlin und Kostrzyn (zum Teil bis Krzyz) verkehrt und nicht zuletzt grenzüberschreitend Pendler zu ihren Arbeitsorten bringt. Doch es traf auch die berühmte Heidekrautbahn (RB 27).

Die Probleme wuchsen noch mit Inbetriebnahme der neuen »Link«-Triebwagen des polnischen Herstellers PESA Anfang September. Die Fahrzeuge, die vom Eisenhanbundesamt mit neun Monaten Verspätung zugelassen worden waren und auf den Linien nach Kostrzyn und Rheinsberg (RB 54) starteten, überraschten mit ernsten technischen Problemen. Es fehlte an Fahrzeugen und vor allem an Personal.

Lange schien die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) vom Erfolg verwöhnt. Noch 2013 würdigte die »A...


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