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Es ist schon eine schwierige Angelegenheit, wenn zwei Menschen sich trennen. Nach Jahren voller Streit müssen Hausrat und Kinder aufgeteilt werden, die Großfamilie ist in Mitleidenschaft gezogen, Freundeskreise zerbrechen. Ein Ende mit Schrecken ist nicht vergnügungssteuerpflichtig. Und so wie im ganz normalen Leben ist das auch bei Parteien. Nehmen wir nur die Union. Seit geraumer Zeit ununterbrochenen Zoffs ist nicht mehr zu übersehen, dass sich CDU und CSU auseinandergelebt haben. Jetzt laden sich die beiden Partner schon nicht mal mehr zu gegenseitigen Familienfesten auf Parteitagen ein. In der CDU wurmt das den Berliner Kreis, der eigentlich mehr zur CSU tendiert. Bei der CSU trifft das all jene, die lieber eine CDU wählen wollen als die bayerische Staatspartei. Aber das sieht der Ehevertrag der Union nicht vor. Eigentlich höchste Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen. Aber das trauen sich weder Seehofer noch Merkel. So bleibt ihren Parteifreunden nur ein Schrecken ohne Ende. oer

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