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Hamburger Bahnhof feiert

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Das Berliner Museum Hamburger Bahnhof wird 20 Jahre alt. Seit der Eröffnung am 1. November 1996 habe sich das Museum zu einem international bedeutenden Ausstellungshaus der Gegenwartskunst entwickelt, erklärte Nationalgalerie-Direktor Udo Kittelmann im Vorfeld.

Auch in den kommenden Jahren sollten hier wegweisende und grenzüberschreitende Ausstellungsformate für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts erarbeitet werden, so Kittelmann. Zum Jubiläum gibt es am 5. und 6. November ein eintrittsfreies Wochenende mit mehreren Ausstellungen.

Zum Bestand des Hauses gehören unter anderem Werke von Anselm Kiefer, Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Cy Twombly, John Cage, Rebecca Horn, Gerhard Richter, Sigmar Polke und Imi Knoebel. Dauerhaft zu sehen ist ein großer Werkblock von Joseph Beuys im Westflügel des Hauses.

Mit rund 13 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist der Hamburger Bahnhof das größte Haus der Nationalgalerie. Der 1846 eröffnete Bau war ursprünglich der Endbahnhof der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin. Seit 1904 wurde er als Ausstellungshaus genutzt und im Zweiten Weltkrieg mehrmals schwer beschädigt.

Während der deutschen Teilung lag der klassizistische Bau für Jahrzehnte verlassen im Niemandsland. Erst zur 750-Jahr-Feier der Stadt gab es 1987 erstmals wieder eine Ausstellung, bis nach einer umfassenden Sanierung 1996 das Museum für Gegenwart mit der Sammlung Marx dort öffnete. Als zudem der Unternehmer Friedrich Christian Flick dem Haus 2004 seine umfangreiche Sammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung stellte, wurde das historische Gebäude um die angrenzenden Rieckhallen erweitert. Inzwischen hat Flick dem Museum mehr als 250 seiner insgesamt rund 1500 Werke geschenkt. dpa/nd

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