Hans-Gerd Öfinger 26.10.2016 / Wirtschaft und Umwelt

Zähe Aufarbeitung

Nach dem Unglück im Ludwigshafener BASF-Werk gibt es kaum gesicherte Erkenntnisse

Über eine Woche nach der Katastrophe beim Ludwigshafener Chemiegiganten BASF mit drei Toten und mehreren Schwerverletzten geht die Aufarbeitung von Ursachen, Ablauf und Konsequenzen nur mühsam voran. Die Öffentlichkeit bemängelt die Informationspolitik des Chemiekonzerns. BASF betreibt im Norden der pfälzischen Metropole den weltgrößten Chemiepark und gilt als größter Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz mit teils starkem Einfluss auf politische Entscheidungsträger und Behörden.

Nicht nur das Management, sondern auch die Verantwortlichen in Stadt und Land stehen unter Aufklärungsdruck. So werden am Donnerstag im Mainzer Landtag auf Antrag der Koalitionsfraktionen SPD, FDP und Grüne die Ausschüsse für Inneres, Umwelt und Wirtschaft zu einer Sondersitzung zusammenkommen und sich über den Stand der Erkenntnisse unterrichten lassen. Am Dienstag ließ sich der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) vom Werksleiter Uwe L...

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