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»Der Mensch, der ich bin«

Don DeLillo über ein mögliches Überleben, indem man sich einfrieren lässt

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Wer ein Buch von Don DeLillo zur Hand nimmt, darf wissen: Es könnte zunächst irritieren, doch etwas wird bleiben, wird ins Bewusstsein sinken und von Bedeutung sein, was die Wahrnehmung von Wirklichkeit betrifft. Was sich unter der Oberfläche des politisch Alltäglichen verbirgt, dafür wird man ein Gespür entwickeln. Aber es sind ja Romane und keine aufklärerischen Sachbücher; sie handeln immer auch vom Autor selbst, seinen Überlegungen und Befürchtungen.

Dass dieser berühmte US-amerikanische Schriftsteller am 20. November achtzig wird, ist mitzudenken beim Lesen seines neuen Romans. Vorbei die Zeit, als er die dunklen Gedanken weit von sich schieben konnte. Der Tod: Wie wird er sein? So ausgeliefert zu sein, wie soll man es ertragen? Wer möchte sich nicht als Herr des eigenen Lebens fühlen. In einer Welt, wo so vieles machbar scheint. Wo individuelle Freiheit als höchstes Gut gepredigt wird, erscheint der Tod als Demütigung aller ...


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