Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Milch soll an die Börse

Bauernverband will Handel mit Rohmilch 
durch Warentermingeschäfte

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Um den anhaltenden Preisverfall bei Milch einzudämmen und die Preise zu stabilisieren, schlägt der Deutsche Bauernverband (DBV) vor, Rohmilch künftig in großem Stil über Terminbörsen zu handeln. Warenterminbörsen böten gute Chancen, die Preisspitzen zu glätten - falls sich die Unsicherheit durch feste, im Voraus vereinbarte Terminkontrakte für Milch senken ließe. »Der Milchsektor sollte dieses Marktinstrument nutzen, auch wenn es sicher kein Allheilmittel ist«, sagte Ludwig Börger, DBV-Referatsleiter Milch gegenüber »nd«.

Angesichts der seit Jahren zu niedrigen Milchpreise hatte der Verband auf einer Fachtagung in Berlin gefordert, Milchbauern müssten »neue marktorientierte Wege zur Gestaltung der Lieferbeziehungen« gehen. Aktuell hat sich der Milchpreis zwar erholt, kostendeckend können Erzeuger dennoch nicht produzieren. Im Durchschnitt erhalten Milchbauern momentan 23 Cent pro Liter; um ihre Kosten zu decken, gelten mindestens ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.