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Milizen im Kampf um die Macht

Noch rücken die divergierenden Kräfte im irakischen Mossul vereint gegen den IS vor

  • Von Oliver Eberhardt, Bagdad
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auch am Donnerstag rückten irakische Truppen und Milizen weiter auf Mossul vor und kämpften sich durch eine Rauchwolke aus verbranntem Öl. Die irakische Regierung und die Befehlshaber der US-Truppen, die die Offensive mit Luftangriffen unterstützen, melden Erfolge. Bis zu 900 Kämpfer des Islamischen Staats (IS) seien mittlerweile getötet worden, sagt Joseph Votel, Oberbefehlshaber des US Central Commands; zu Beginn der Offensive war die Gesamtzahl der IS-Kämpfer in und um Mossul auf maximal 8000 geschätzt worden; seit Donnerstagmorgen sollen Angehörige der irakischen Anti-Terror-Einheit ICS auch in Mossul selbst aktiv sein. »Nichts kann die Befreiung Mossuls mehr aufhalten«, so Regierungschef Haider al-Abadi.

Doch für die Zeit danach gibt es keinen Plan. Die Befürchtungen sind groß, dass Stadt und Umland in noch tiefere Konflikte zwischen Religionen und Bevölkerungsgruppen gestürzt werden könnten, als es in der Zeit vor der Erober...


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