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»Wir erleben einen Albtraum«

Doppeltes Erdbeben bringt Italien die Angst zurück

  • Von Annette Reuther, Rom
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Schon nach dem verheerenden Beben im August mit fast 300 Toten gab es die Befürchtung: Es könnten weitere starke Erdstöße folgen, meinten Experten. Ein Dominoeffekt. Sie behielten Recht. Auch wenn beim Doppelbeben vom Mittwoch nach ersten Erkenntnissen keine Menschen in den Trümmern starben: Wie kann man in einer Region leben, die seit Monaten von mal stärkeren mal schwächeren Beben erschüttert wird, wo ein Großteil der Häuser kaputt und an Wiederaufbau noch nicht zu denken ist?

»80 Prozent der Häuser hier waren schon seit dem 24. August nicht mehr bewohnbar«, erzählt die Barbesitzerin im Dorf Castelsantangelo sul Nera, Pamela Cappa, dem »Corriere della Sera«. Viele Bewohner seien deshalb in das nahe gelegen Visso gezogen, weil das vom Beben im August weitgehend verschont geblieben war. »Aber dieses Mal ist uns das Erdbeben nicht erspart geblieben.« Einer, der in der Bar Schutz sucht, sagt: »Ich und meine Familie sind dem ersten B...


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