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Burn-Out der Tiere

Die Wirbeltierpopulationen sind in den letzten 40 Jahren um 60 Prozent geschrumpft

  • Von Josephine Schulz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Luchse, Wölfe und Bären waren lange Zeit nahezu aus Europa verschwunden. In den letzten Jahrzehnten kamen sie zurück. Seit etwa 15 Jahren gibt es in Deutschland wieder Wölfe, etwa 17 000 Braunbären verteilen sich über 22 europäische Länder und eurasische Luchse durchstreifen Gebiete von etwa 800 000 Quadratkilometern. Eine Entwicklung, die maßgeblich durch Naturschutzrichtlinien der EU vorangetrieben wurde, heißt es in dem »Living Planet Report 2016« der Tierschutzorganisation WWF.

Trotz solcher Einzelfälle ist es um die globale Artenvielfalt schlecht bestellt. Der WWF-Langzeitstudie zufolge gingen zwischen 1970 und 2012 die Bestände bei rund 14 000 untersuchten Wirbeltierarten im Schnitt um 60 Prozent zurück. Am stärksten ist der Rückgang bei Süßwassertieren; weniger als ein Fünftel der 1970 gemessenen Populationen sind noch vorhanden. Bei den an Land lebenden Arten hat sich die Anzahl der Tiere im Schnitt um 38 Prozent verringer...


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