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Wer pflegt uns morgen?

500 Menschen diskutieren beim 6. Berliner Pflegekongress über die Zukunft des Berufsstands

  • Von Nelli Tügel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mario Czaja kommt zu spät. Und als er dann da ist, hält der scheidende Gesundheitssenator von der CDU eine beschwingte Rede. Dass er nun nicht zum angekündigten Thema »Vorhaben des Senats 2016-2021« sprechen werde, stellt er gleich zu Beginn fröhlich klar. Czaja wirkt wie von einer Last befreit.

Dabei widmet sich der 6. Berliner Pflegekongress, der am Donnerstag und Freitag im Roten Rathaus unter dem Motto »Pflege in der Metropole - Vielfalt und Anspruch« stattfindet, durchaus ernsten Fragen. Der Kongress steht unter dem Eindruck der wachsenden und alternden Hauptstadt und des Ausbildungs- und Personalnotstands in der Branche. 70 000 Menschen arbeiten in Berlin in dem Beruf. Hinzu kommen pflegende Angehörige, denn jeder zweite Pflegefall wird von Verwandten versorgt.

Der von Vivantes und der Charité ausgerichtete Kongress findet seit 2011 jährlich statt. Mitarbeiter der Alten- sowie der ambulanten und stationären Krankenpflege und Polit...


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