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Deutschland profitiert von Draghi

EZB-Chef verteidigt die ultralockere Geldpolitik der Notenbank

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach den drei größten Gefahren der ultralockeren Geldpolitik wird Mario Draghi nach seiner Rede gefragt. Die Antwort des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB) ist einfach: »Es gab Zeiten, da war die größte Gefahr, nicht zu handeln«, verteidigte Draghi am Dienstagabend die hierzulande umstrittenen Anleihenkäufe der EZB in Berlin.

In die Hauptstadt eingeladen hatte ihn das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Dessen Chef Marcel Fratzscher bezeichnete Dra- ghi als einen »wahren Europäer«, einen der »sehr, sehr wenigen«, die im Interesse Gesamteuropas handeln würden. Schließlich hat der EZB-Chef sich mit seiner Geldpolitik nicht nur gegenüber Deutschland oder Frankreich zu verantworten, sondern muss auf alle 19 Staaten des Euroraums achten.

Um die Inflation und Konjunktur der Währungsunion wieder anzukurbeln, kauft die EZB unter anderem seit Ende 2014 in großem Umfang Staatsanleihen und andere Wertpapiere auf. Zun...


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