Deutschcolor und Quietschehunde

Vieles wirkt ausrangiert, Einrichtungen sind geschlossen, weil das Geld fehlt. Die Menschen aber sind freundlich. Eindrücke eines vierwöchigen Aufenthalts in Priština von Katharina Bendixen

  • Von Katharina Bendixen
  • Lesedauer: ca. 11.5 Min.

Priština empfängt mich mit blauem Himmel und trockener Hitze. Vom Flugzeug aus sehe ich gelbe Felder, rote Dächer, ein paar Palmen. Afrim, mein Betreuer, erwartet mich am Flughafen, und wie immer, wenn man sich fragt, woran man den anderen erkennen soll, hat sich die Frage in dem Moment erledigt, in dem man sich erkennt. Wir geben uns die Hand, dann gehen wir über den Parkplatz, der mir für einen Hauptstadtflughafen klein vorkommt. Im Auto greife ich automatisch zum Gurt, Afrim sagt: »You don’t have to use that. You are in Kosovo now.«

In den Tagen vor meiner Abreise habe ich sortiert und gepackt, habe den Schreibtisch in meiner Bürogemeinschaft geräumt und mich von Freunden und Bekannten verabschiedet. Zweimal wurde ich gefragt: »Ein Stipendium im Kosovo? In welchem Land liegt Kosovo gleich noch mal?« Ich habe gedacht: Ich kenne mich besser aus. Der Krieg, da war ich gerade achtzehn. Die NATO-Intervention ohne UN-Mandat. Der erst...

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