Der (un-) soziale Staat

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Deutschland geht es gut. Die Wirtschaft wächst seit langem, die Arbeitslosigkeit ist vergleichsweise niedrig, Sozialabgaben und Steuern füllen die öffentlichen Kassen. Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden stiegen in wenigen Jahren von rund 530 auf 690 Milliarden Euro. Und für dieses Jahr erwartet Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zum zweiten Mal einen Etatüberschuss von mehreren Milliarden Euro. Dennoch droht der Sozialstaat aus den Fugen zu geraten. Jedenfalls gewinnt man diesen Eindruck, wenn man mit Vertretern von Sozialverbänden und Gewerkschaften spricht.

Denn die Herausforderungen, vor denen der Sozialstaat steht, sind mannigfaltig: Zuwanderung in die Sozialsysteme, Alterung der Gesellschaft und die hohe Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse gehören dazu. Ebenso die Landflucht nicht allein in Ostdeutschland, die eine Versorgung mit Ämtern, Ärzten und häuslicher Pflege erschwert. Obendrein droht noch als weicher Ri...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 444 Wörter (3205 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.