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Neonazis dürfen in Neukölln demonstrieren

Antirassistische Gruppen haben für Samstag an der Todesstelle von Burak Bektaş zu einer Kundgebung eingeladen. Ab 10 Uhr wollen sie gegenüber dem Krankenhaus Neukölln für einen Gedenkort des mutmaßlich aus rassistischen Motiven ermordeten Mannes demonstrieren. Parallel dazu genehmigte die Polizei in unmittelbarer Nähe kurzfristig eine Kundgebung von Neonazis. Das teilt die »Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş« mit. Sie sprach von einem »Affront gegen die Angehörigen, die migrantische Community und alle, die sich für die Aufklärung des Mordes an Burak und für einen Gedenkort einsetzen«. Weiter hieß es in einer Mitteilung: »Gerade vor dem Hintergrund der staatlichen Politik im Zusammenhang mit dem NSU verurteilen wir dieses Vorgehen aufs Schärfste«, heißt es weiter. Am 29. Oktober 2015 demonstrierten Neonazis erstmals vor dem Krankenhaus Neukölln - also in unmittelbarer Nähe der Todesstelle von Bektaş. Anlass war der Todestag des NPD-Kaders Jürgen Rieger, der in diesem Krankenhaus 2009 starb. nic

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