Scheußliches Rührstück

Antonín Dvoráks »Die Geisterbraut« im Konzerthaus

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Berliner Singakademie ist ein famoser Klangkörper mit langer Geschichte. Sie reicht zurück in Epochen, da Friedrich Zelter, Carl Löwe und ihre Mitstreiter die großchörige Praxis mit Laien und Profis auf den Schild hoben und Felix Mendelssohn-Bartholdy Bachs Matthäus-Passion in Berlin erstmals zu Gehör brachte. Geschichtliche Taten bürgerlicher Musikkultur, als diese aufstrebte und der Wind der Romantik schon durch die angelehnten Pforten blies.

Mit der Entstehung des alliierten Berlins und zweier deutscher Staaten spaltete sich der Chor auf in einen Westberliner und einen DDR-hauptstädtischen. Ersterer dümpelte etwas vor sich hin, letzterer nahm eine rasche Entwicklung, namentlich unter Helmut Koch und Dietrich Knothe. Nach der Wende große Angst, der Chor könnte in den schäumenden Gewässern der Austilgung ostdeutscher Kultur ertrinken. Nichts dergleichen. Das Schauspielhaus nahm ihn unter seine Fittiche, und das blieb so.

Tradition ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 570 Wörter (3768 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.