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Dschihadisten morden in Mossul

Über 250 Menschen im Gebiet der nordirakischen Stadt hingerichtet

Genf. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat nach UN-Angaben in den vergangenen Tagen im Gebiet der nordirakischen Stadt Mossul mehr als 250 Menschen hingerichtet und fast 8000 Familien entführt. Wie das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte am Freitag mitteilte, will der IS die entführten Zivilisten offenbar in Mossul als menschliche Schutzschilde missbrauchen. »Der IS hat Zehntausende Menschen aus ihren Häusern in die Bezirke um Mossul gezwungen«, sagte die UN-Menschenrechtssprecherin Ravina Shamdasani in Genf. Am Mittwoch sollen auf dem Militärstützpunkt al-Issa außerhalb Mossuls 42 Zivilisten erschossen worden sein, weil sie sich weigerten, in die Großstadt zu ziehen.

Auch ehemalige Angehörige der irakischen Sicherheitskräfte wurden den UN-Angaben zufolge von den Dschihadisten getötet. Am Dienstag hätten die IS-Kämpfer 24 und am Mittwoch 190 ehemalige Angehörige der Sicherheitskräfte getötet, teilte das UN-Menschenrechtsbüro mit. AFP/nd

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