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Was vom Gratis-Jubel übrig blieb

Anmerkungen zum zweiten SYRIZA-Parteitag, zu den Schwierigkeiten solidarischer Kritik - und zur deutschen Linken

Man hat sich ja leider schon ein bisschen daran gewöhnt: Viele deutsche Linke finden es gern total super, wenn sich irgendwo ein »historisches Fenster« öffnet. (Bei der deutschen Linken zu Hause reicht es ja meist nicht einmal zum politischen Durchlüften.) Jedenfalls wird erst Solidarität versprochen, was das Zeug hält. Wenn dann aber die Dinge etwas komplizierter, weniger Faust-Fahnen-Jubel-kompatibel werden - nun ja, dann rufen diese deutsche Linke halt »Verrat« - und wendet sich der nächsten Gelegenheit zu, die eigene Schwäche im Glanze anderer zu verstecken. Bis es auch dort schwierig wird. Und so fortan. Mal sehen, wen als nächstes dieses Schicksal ereignet. Die Kurden in Rojava? Die Wallonen haben es ja gerade schon erfahren.

Das SYRIZA-Verhältnis linker Kräfte hierzulande ist ein beschämendes Beispiel dafür. Wenn die Genossen in Athen mit deutschen Soli-Aufrufen die Schulden und den Sozialstaat hätten zahlen können, es wäre...

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Linksbündig

Was die Linke ist? Sie ist auf jeden Fall viel größer als die gleichnamige Partei. Das ist gut so. Man kommt als Linker ohne Parteibuch aber auch nicht an der Partei vorbei. Was die klein und die groß geschriebenen Linken trennt und was sie verbindet, wo die Grenzen emanzipatorischer Politik liegen und welche Versuche es gibt, diese zu überwinden – davon soll dieses Blog handeln.

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  • Tom Strohschneider

    Tom Strohschneider, Jahrgang 1974, ist nd-Chefredakteur. Nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie kam er mehr zufällig zum Journalismus. Er arbeitete unter anderem bei der Wochenzeitung "Der Freitag" und bei der "taz". Er denkt gern über die gesellschaftliche Linke nach, bloggt unter anderem "Linksbündig" und wartet stets vergeblich auf ein Rezensionsexemplar des jeweils neuesten 3D-Druckers. Strohschneider liest gern Dath und hat aus "South Park" und "Die Simpsons" mehr gelernt als aus vielen Sachbüchern. Selbst schreibt er auch manchmal welche. Zuletzt erschienen von ihm: "Linke Mehrheit?" über Möglichkeiten und Grenzen von Rot-Rot-Grün sowie “What's left?” über Europas Linke, den Rechtsruck und einen sozialistischen Kompromiss. Beide erschienen bei VSA.

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