Werbung

300 Millionen Kinder atmen dreckige Luft

Jedes siebte Kind ist laut Unicef regelmäßig zu hoher Konzentration von Giftstoffen ausgesetzt

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Washington. Rund 300 Millionen Kinder weltweit müssen tagtäglich gefährlich verschmutzte Luft einatmen, die ihrer Gesundheit schweren Schaden zufügen kann. Diese Zahl nannte das UN-Kinderhilfswerk Unicef in einer am Montag vorgelegten Studie. Die hohe Konzentration von Giftstoffen in der Luft setze diese Kinder einem Risiko von Atemwegserkrankungen und sogar von Gehirnschäden aus. Die Verschmutzung sei ein »erheblicher Faktor beim Tod von rund 600.000 Kindern unter fünf Jahren jedes Jahr«.

Jedes siebte Kind auf der Welt atmet den Befunden zufolge Luft ein, deren Verschmutzungsgrad die internationalen Grenzwerte um mindestens das Sechsfache übersteigt, heißt es in der Studie.

Diese Giftstoffe schadeten nicht nur den Atemwegen der Kinder. Sie können auch ins Gehirn gelangen »und dauerhaften Schaden an den sich entwickelnden Gehirnen anrichten«, erklärte Unicef-Direktor Anthony Lake. Damit werde die Zukunft dieser Kinder unumkehrbar beeinträchtigt. »Keine Gesellschaft kann es sich leisten, die Luftverschmutzung zu ignorieren.«

Besonders betroffen sind der Studie zufolge Kinder in Süd- und Ostasien sowie in Afrika. Die Giftstoffe stammten demnach aus Autoabgasen und anderen fossilen Brennstoffen, aus dem Verbrennen von Müll und der Verbreitung von Staub. Besonders ärmere Kinder seien zudem in ihren Häusern giftiger Luft ausgesetzt, wenn dort Holz und Kohle zum Kochen und Heizen verbrannt werde. AFP/nd

BGE_links

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen