Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Im Zeichen der Knusperschnitte

Stefan Barta hat ein Buch über Schalke 04 geschrieben, das eine Liebeserklärung ist - und eine Ohrfeige für eine Geliebte, die nicht mehr weiß, wer sie ist.

  • Von Christopf Ruf
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Stefan Barta war am Samstag wahrscheinlich nicht bei dem Spiel seiner Mannschaft, das anderen Schalke-Fans so wichtig ist, dass sie dafür Jahresurlaub und Beziehung dreingeben würden. Der Mann ist in Dortmund (er würde sagen: »bei den Fehlfarbenen«) zu oft aufs Dümmste angefeindet worden, ein paar andere Dinge stören ihn da auch. Also hat er das 0:0 geschwänzt. Ein schlechtes Gewissen muss er deshalb nicht haben, schließlich hat er in den letzten Monaten etwas gemacht, das seinem Verein unschätzbar mehr bringt als eine Nase mehr oder weniger im Auswärtsblock: Er hat ein Buch über Schalke 04 geschrieben, das eine einzige Liebeserklärung ist. Und eine schallende Ohrfeige für die Geliebte, die schon lange nicht mehr weiß, wer sie ist. Barta kann trotzdem nicht von ihr lassen, alle zwei Wochen mindestens fährt er zu ihr.

In der Hinsicht ist Barta ein ganz normaler Fußballfan. Einer, den man für einen glücklichen Menschen halten könnte...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.