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»Niemand soll erfrieren«

Barbara Eschen, Direktorin der Diakonie, fordert im »nd«-Gespräch mehr Plätze für die Kältehilfe

Was ist dieses Jahr anders bei der Kältehilfe als im vorigen Jahr?
Unsere größte Veränderung ist, dass wir leider im Moment noch nicht alle Plätze zusammen haben, die wir brauchen, um dieses Kältehilfesystem mit der Notübernachtung sicherzustellen. Wir haben jetzt 570 bis 580 Plätze, wir brauchen aber mindestens 800 Plätze.

Woraus ergibt sich die Lücke zwischen Bedarf und Angebot. Warum fehlen in diesem Winter Plätze?
Es ist schwierig, Immobilien zu finden, in denen diese Unterkünfte eingerichtet werden können. Was in diesem Winter sicherlich auch schwierig ist, dass wir mehr und mehr Menschen haben, die aus anderen Ländern Europas kommen und nicht Deutsch sprechen. Mit ihnen ist es sehr viel schwieriger, in Kontakt zu treten und für die wir vor allem keine weiterführenden Hilfen haben. Das betrifft Menschen, die nach Deutschland kommen, um Arbeit zu finden, zum Teil als Saisonarbeiter, zum Teil auch auf dem Bau. Sie finden meis...


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