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Ein Signal

Jürgen Amendt über die Einigung von Gema und Youtube

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Jedes neue Medium hat etwas Anarchisches an sich: Es folgt anscheinend keiner der vorher gültigen Regeln. In dieser Unordnung liegt die Kraft der Veränderung, zugleich aber auch die Gefahr, das Altbewährte gedankenlos hinwegzufegen. Nach einer gewissen Zeit einigen sich das Alte und das Neue auf einen Kompromiss. Auf dem Reichstag in Augsburg 1530 konnten sich nicht nur die Protestanten gegen die römische Kirche und den katholischen Kaiser behaupten und ihr Glaubensbekenntnis laut vorlesen, die Zusammenkunft der Reichsstände verabschiedete ferner, dass auf Druckwerken fürderhin Drucker und Druckort verpflichtend anzugeben seien. Diese Einführung eines Impressums sollte den Urheberwildwuchs beim jungen Medium des gedruckten Wortes beenden.

Von ähnlicher Bedeutung ist die Übereinkunft zwischen der Verwertungsgesellschaft Gema (als Vertreter der alten Medien) und der Online-Plattform Youtube (neue Medien), in der sich die Google-Tochter verpflichtet, Abgaben an die Gema zu zahlen. Jahrelang war das durch Werbung finanzierte Unternehmen der Meinung, für das Verbreiten von Musikvideos die Urheber dieser Produkte nicht bezahlen zu müssen. Nicht nur für Gema-Mitglieder ist die Einigung ein Erfolg, die Übereinkunft ist auch ein Signal für andere Online-Plattformen.

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