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Provokative Distanz

Auf ihrem Parteitag will die CSU ihr separatistisches Profil schärfen

  • Von Rudolf Stumberger, München
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wenn am Freitag in der Münchner Messehalle wieder die CSU-Delegierten zu ihrem Parteitag zusammenkommen, dann müssen sie zunächst über die Scherben jenes Porzellans steigen, dass ihre Parteispitze in diesem Sommer zerschlagen hat. Acht Jahre ist es her, seit Horst Seehofer hier auf der Messe bei einem Sonderparteitag als Retter gefeiert und zum CSU-Vorsitzenden gewählt wurde. Die Christsozialen hatten damals gerade eine für bayerische Verhältnisse vernichtende Niederlage erlitten und bei den Landtagswahlen »nur« 43 Prozent der Stimmen eingefahren. Dieses Schicksal will Seehofer, dass soll der anstehende Parteitag zeigen, bedingungslos und mit aller Kraft abwenden, und sei es über den Bruch mit der Schwesterpartei - jedenfalls als medienwirksame Inszenierung. Zum ersten Male wird der Parteichef der CDU nicht auf einen CSU-Parteitag eingeladen, Angela Merkel bleibt in Berlin. Unter Umständen begeben sich die Christsozialen damit aber auf...


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