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Florenz gedenkt der Flutkatastrophe

Vor 50 Jahren verwüsteten Wassermassen die italienische Stadt

  • Von Wolf H. Wagner, Florenz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Sie werden »Engel des Schlamms« genannt, die damals jugendlichen Helfer, die aus allen Landesteilen und dem Ausland nach Florenz kamen, um die Perle der Toskana vom Schlamm, Ölschlick und Wasser zu reinigen.

Der Herbst 1966 war feucht. Seit Ende Oktober regnete es unaufhörlich. In der Nacht zum 4. November kam die Katastrophe. Die dem Arno zufließenden Bäche und Flüsschen, die gewöhnlich spärliche Wassermengen liefern, wurden zu reißenden Strömen. Die Uferbegrenzungen in der Stadt konnten die tobenden Wassermassen nicht aufhalten, mächtige Flutwellen wirbelten durch die Altstadt, rissen Autobusse, Autos und alles, was nicht niet- und nagelfest war mit sich, sogar Menschen aus ihren Häusern. Der Pegelstand überragte jene der verheerenden Fluten von 1333 und 1557. Dass es bei der Katastrophe zu nur 37 Todesopfern kam, muss als ein Wunder angesehen werden.

Zum Jahrestag finden Veranstaltungen, Gede...


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