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239 Menschen im Mittelmeer vermisst

Zwei Boote mit Migranten sanken vor der libyschen Küste

Rom. Mehr als 200 Menschen sind beim Überqueren des Mittelmeers vermutlich ertrunken. Zwei Boote mit mindestens 239 Insassen seien vor der libyschen Küste untergegangen, erklärte die Sprecherin des Flüchtlingshilfswerks UNHCR für Südeuropa, Carlotta Sami, am Donnerstag in Rom. Das hätten Überlebende bei ihrer Ankunft auf der Insel Lampedusa berichtet. Sie stammten mehrheitlich aus Guinea und seien in der Nacht zu Donnerstag bei einer Rettungsaktion der italienischen Küstenwache auf die Insel gebracht worden.

Am Mittwoch waren im südlichen Mittelmeer zwölf Leichen geborgen worden. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Todesopfer bei der Mittelmeerüberquerung gestiegen, weil immer mehr Flüchtlinge versuchen, von Libyen aus die italienische Küste zu erreichen. Täglich kommen mehrere Tausend Bootsflüchtlinge in Italien an. Die meisten von ihnen werden vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet. Rund 4000 Menschen ertranken dieses Jahr bereits. epd/nd

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