Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Risikofaktor Klimawandel

Germanwatch-Bericht: Extremwetterereignisse trafen Afrika am stärksten

  • Von Benjamin von Brackel, Marrakesch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wer den Klimawandel für ein Phänomen der Zukunft hält, der sollte sich mit einem Afrikaner unterhalten. Am besten mit jemandem aus Mosambik: Ende 2014 litten die etwa 25 Millionen Einwohner des südostafrikanischen Staates unter einer Dürre; der für die Jahreszeit übliche Monsun wollte einfach nicht kommen. Erst im Dezember kam der Regen - über Wochen und so stark, dass Dörfer und ganze Städte überflutet wurden sowie Hunderttausende ihre Häuser verlassen mussten. Im Frühjahr 2015 schlug die nächste Dürre zu, die schlimmste seit den 1980er Jahren. Viele Mosambikaner mussten in der Not ihre Ziegen, Kühe oder Hühner verkaufen. Etwa jede dritte Familie hatte keine Gewissheit mehr, genug zum Essen zu bekommen.

Kein Land der Welt wurde im vergangenen Jahr stärker von Extremwetterereignissen getroffen als Mosambik. Das geht aus dem diesjährigen Klimarisiko-Index der Umweltorganisation Germanwatch hervor, der am Dienstag auf der UN-Klimako...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.