Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Opposition lehnt Plus von 4,4 Prozent bei Diäten ab

Potsdam. Die Opposition im Landtag lehnt die von Parlamentspräsidentin Britta Stark (SPD) vorgeschlagene Erhöhung der Diäten um 4,4 Prozent ab. Bei einer solchen Erhöhung würden die Abgeordneten ab 2017 monatlich 350 Euro mehr bekommen. Die Diätenerhöhung in Brandenburg ist an die allgemeine Einkommensentwicklung im Land gekoppelt. Aber 4,4 Prozent plus bedeuten bei einem Durchschnittslohn nur 110 Euro, erinnerte der Abgeordnete Péter Vida (Freie Wähler) am Dienstag. Die Schere würde weiter auseinandergehen. Deshalb möchte Vida eine Nullrunde. Auch die Grünen halten 4,4 Prozent bei einer Inflationsrate von nur 0,3 Prozent für unangemessen. Ursprünglich sei die Diät an den Bezügen des Bürgermeisters einer Stadt mit 40 000 Einwohnern orientiert gewesen, erinnerte Fraktionschef Axel Vogel. Nun würde man den Bürgermeistern davoneilen. Der Abgeordnete Andreas Galau (AfD) nannte 4,4 Prozent »beinahe obszön« und nannte als Richtschnur das Plus von 2,35 Prozent für den öffentlichen Dienst. af

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln