Marihuana wird zum Milliardengeschäft

Mehrere US-Bundesstaaten kippen den Verbot von Marihuana als Freizeitdroge

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Wahltag ist in en UDA nicht nur über den Präsidenten, das Abgeordnetenhaus, Teile des Senats und mehrere Gouverneure entschieden worden. in einer Reihe von Bundesstaaten lagen auch gleich Gesetzesvorschläge zur Abstimmung vor. Darunter auch mehrere zur Freigabe von Marihuana, oder zumindest für eine Erlaubnis zur medizinischen Nutzung der Droge.

In Kalifornien, Nevada und Massachusetts haben die Wähler der Freigabe von Marihuana als Freizeitdroge, also zum persönlichen Gebrauch, zugestimmt. Pro-Marihuana-Aktivisten wie Ethan Nadelmann werteten vor allem die Zustimmung im bevölkerungsreichen Kalifornien als »monumentalen Sieg«. Mit Kalifornien an der Spitze »kommt das Ende des Marihuana-Verbots national und sogar international sehr bald«, meinte der Direktor der Drug Policy Alliance.

Anders stimmten die Wähler in Arizona ab. 52 Prozent lehnten die Drogenfreigabe ab. In Florida, Arkansas, North Dakota und Montana wurde die m...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.