Trumps Thüringen

Eine aktuelle sozialwissenschaftliche Studie zeigt, dass man in Deutschland durchaus auf Präsidenten-Linie ist

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es ist der Tag, an dem die Welt, Deutschland und auch Thüringen noch nicht wissen, dass der Populist und Politikaußenseiter Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt werden wird. Ein Tag, an dem sich nur wenige im Westen vorstellen können, dass es soweit kommen wird - dass am Tag danach Trump wirklich in einer demokratischen Wahl zum mächtigsten Mann der Welt gemacht wird; ein Mann, der sich permanent selbst widerspricht, der einen Feldzug gegen das von ihm sogenannte politische Establishment sowie die Medien führt und der sich um Respekt für Minderheiten nicht schert.

In einer repräsentativen Blitzumfrage der ARD unmittelbar nach dem Wahlsieg Trumps unter den Deutschen geben 76 Prozent der Befragten an, sie rechneten nicht mit einer positiven Entwicklung der USA unter seiner Führung. Zwei Drittel sagen, Trump sei nicht zu trauen; 82 Prozent glauben, Trump werde die US-Gesellschaft weiter spalten.

Aber warum ist dieser Aufschrei über den ...


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