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Leipzig. Besondere Atmosphäre: die Art déco- Pfeilerhalle des Grassimuseums in Leipzig (Sachsen). Das Grassimuseum am Leipziger Johannisplatz ist eigentlich ein ganzer Gebäudekomplex, der das Museum für Völkerkunde, das Museum für Angewandte Kunst und das Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig umfasst. Der Name leitet sich vom Leipziger Kaufmann Franz Dominic Grassi ab, einem Leipziger Kaufmann italienischer Herkunft. Nach seinem Tod im Jahr 1880 vererbte er der Stadt ein Vermögen von mehr als zwei Millionen Mark, aus dem zahlreiche Bauvorhaben - darunter das Alte Grassimuseum - finanziert wurden. In den 1920er Jahren initiierte dann der damalige Direktor des Leipziger Kunstgewerbemuseums, Richard Graul, den Bau des Neuen Grassimuseums. Dort wird momentan unter anderem die Sonderschau »Gesichter auf Glas« mit frühen Südsee-Fotografien gezeigt - geöffnet bis zum 5. Januar. dpa/nd Foto: dpa/Hendrik Schmidt

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