Deutschland lebt aus der Substanz

Ökonomen beklagen, dass die Nettoinvestitionen der Wirtschaft viel zu niedrig sind

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Angela Merkel erhielt kürzlich wieder Besuch von den fünf »Wirtschaftsweisen«. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überreichte sein 509 Seiten starkes »Jahresgutachten 2016/17« an die Bundeskanzlerin. Nur beiläufig wird darin erwähnt, dass die Investitionen zu niedrig sind.

Kaum Investitionen - kaum Wachstum. Auf diese Formel bringt es auch Heinz-J. Bontrup, Ökonom an der Westfälischen Hochschule. Der Sprecher der (linken) Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik zeigt in seinem neuen Buch auf, dass sich die derzeitige Investitionsschwäche bereits seit den 1990er Jahren abgezeichnet hat. Damals waren in der Spitze noch rund 150 Milliarden Euro netto finanziert worden - 2015 sind es keine 40 Milliarden mehr gewesen.

Bontrup geht es um den »Tatbestand«, dass ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum nur in der Höhe der jährlichen Nettoinvestitionen möglich sei. Wachstum sei aber nötig,...

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