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Regierung und FARC einigen sich auf neuen Friedensvertrag

Kolumbiens Präsident Santos: Vereinbarung »für alle« / Guerilla machte Zugeständnisse bei Bestrafungs- und Entschädigungsfragen

São Paulo. In Kolumbien haben sich Regierung und FARC-Guerilla sechs Wochen nach dem gescheiterten Referendum auf einen neuen Friedensvertrag geeinigt. Der Text enthalte Änderungen und berücksichtige Vorschläge verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, teilten beide Seiten am Samstagabend (Ortszeit) in Havanna der Zeitung »El Tiempo« zufolge mit.

»Wir haben einen neuen Vertrag für alle erreicht«, sagte Kolumbiens Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos. Zu den wichtigsten Änderungen gehöre eine bessere Entschädigung der Opfer. Der über vier Jahre verhandelte Friedensvertrag war in einer Volksabstimmung am 2. Oktober mit hauchdünner Mehrheit abgelehnt worden. Er sollte mehr als 50 Jahre Bürgerkrieg in Kolumbien beenden.

Der neue Vertrag solle die Kolumbianer vereinigen und nicht auseinandertreiben, sagte Santos. Dafür traf er sich auch mit dem Anführer des »No«-Lagers, dem konservativen Ex-Präsidenten Á...


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