Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Großer Andrang bei der Kältehilfe

In der ersten Woche der Kältehilfe in diesem Winter haben Obdachlose das Angebot laut Organisatoren relativ stark nachgefragt. Gleich an den ersten Öffnungstagen waren etwa die Notschlafplätze in den Anlaufstellen der Diakonie zu 73 Prozent ausgelastet, gegen Ende der ersten Woche dann zu 81 Prozent, wie Sprecherin Lena Högemann mitteilte. Das sei ein hoher Wert, da die Kältehilfe üblicherweise langsam anlaufe. Die Kältehilfe hat am 1. November begonnen und endet am 31. März 2017. Mehrere Organisationen bieten in diesem Winter bis zu 700 Schlafplätze, um Menschen vor dem Erfrieren zu retten. Der Bedarf wird jedoch größer geschätzt. In Berlin haben Tausende Menschen keine Wohnung. Die genaue Zahl ist unbekannt - geschätzt wird sie je nach Quelle und Definition auf 3000 bis 10 000. Experten gehen von zunehmender Obdach- und Wohnungslosigkeit aus. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln