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Trump holt Insider und Provokateur ins Weiße Haus

Republikaner-Chef Priebus soll Stabschef werden, Radikaler Bannon Chefstratege / Designierter US-Präsident lässt Umgang mit Migranten offen

rotz seiner massiven Wahlkampf-Kritik am »Washingtoner Sumpf« setzt der künftige US-Präsident Donald Trump bei seiner ersten wichtigen Personalentscheidung auf einen Insider. Den enorm einflussreichen Posten des Stabschefs im Weißen Haus vergibt der Republikaner an den Parteivorsitzenden Reince Priebus. Zugleich berief Trump am Sonntag den radikalen Provokateur Steve Bannon, der ebenfalls als Anwärter auf das Amt des Stabschefs gegolten hatte, zu seinem Chefstrategen. Damit versucht er offensichtlich, eine Brücke zum Partei-Establishment sowie dem Kongress zu schlagen - und es zugleich seiner erzkonservativen Basis recht zu machen.

Gemischte Signale sendete Trump auch in anderen Punkten: So kündigte er in einem am Sonntag (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Senders CBS an, rasch zwei bis drei Millionen illegal eingereiste Ausländer - »Kriminelle, Drogendealer und Bandenmitglieder« - ausweisen oder einsperren zu lassen.

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