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Die Schatten der Vergangenheit

Kenia-Koalition in Sachsen-Anhalt verliert zweiten Spitzenpolitiker durch Rücktritt

  • Von Hendrik Lasch, Magdeburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach gut einem halben Jahr ist die Bilanz zwischen den größeren Parteien in der Magdeburger Kenia-Koalition ausgeglichen - zumindest, was die Zahl der Rücktritte betrifft: CDU und SPD haben je einen ihrer Spitzenpolitiker fallen lassen müssen. Mitte August gab Christdemokrat Hardy Peter Güssau klein bei und trat als Präsident des Landtags zurück. Jetzt rang sich der Sozialdemokrat Jörg Felgner zum Rücktritt als Wirtschaftsminister durch. Am Sonntag zur Kaffeezeit tat er Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) seine Entscheidung kund.

Die Fälle haben zwei Gemeinsamkeiten. Zum einen war es jeweils SPD-Landeschef Burkhard Lischka, der den Politikern einen Rücktritt nahe legte und so ihr Schicksal quasi besiegelte. Bei Güssau hatte er als erster prominenter Vertreter der Dreierkoalition aus CDU, SPD und Grünen den Abgang gefordert - und so womöglich den Grundstein für das politische Aus von Felgner gelegt. In der CDU, heißt es, habe man im ...


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