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»Es braucht eine vernünftige Zusammenarbeit«

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) über eine Reise mit Unternehmern, das Etikett »Putin-Versteher« und russische Fahnen bei Pegida

Sie waren kürzlich mit einer Wirtschaftsdelegation in Russland. Wie aktiv sind sächsische Firmen dort?
Traditionell sind Unternehmen, vor allem im Maschinen- und Anlagenbau, stark mit Russland verbunden. Die Exporte nach Russland hatten 2015 ein Volumen von 952 Millionen Euro, was 2,5 Prozent der gesamten Exporte aus dem Freistaat entspricht. Damit rangiert Russland auf Rang 15.

Wie wirken sich die Sanktionen aus?
Die größten Einbrüche bei den Exporten gab es, vor den Sanktionen; sie hingen zusammen mit dem Verfall der Energiepreise, der Abwertung des Rubels, Problemen bei der Finanzierung wirtschaftlicher Vorhaben. Sächsische Unternehmen versuchen dem zu trotzen, aber die Zusammenarbeit wird schwieriger.

Was ist trotz Sanktionen möglich?
Die Sanktionen gelten für Unternehmen, die für das Militär arbeiten, und das betrifft in Teilen viele der ja oft großen russischen Betriebe. Ansonsten geht es um Hochtechnologie, um Güter...



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