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Schlaflos für die Hauptstadtrolle

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Die Wirtschaft weiß, was die Menschen brauchen, nämlich Konjunktur. Wer sich dem mimosenhaft entgegenstellt, wie Hunderttausende lärmgeplagte Anwohner des künftigen Hauptstadtflughafens, gilt in den Augen der Bosse als rückwärtsgewandt. Der ehemalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU), der mit dem Beharren auf dem ungeeigneten stadtnahen Standort den ganzen Schlamassel auslöste, wird jedoch mit keiner Silbe erwähnt.

Wenn jetzt im Rahmen der laufenden Koalitionsverhandlungen die nächtlichen Flugzeiten am BER auch in Berlin wieder aufs Tapet kommen, schäumt die Wirtschaft endgültig. Mit zusätzlichen Auflagen könne der neue Flughafen nicht attraktiver sein als die Wettbewerber, poltert Christian Amsinck von den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg (UVB). Angesichts der technischen Fortschritte im Flugzeugbau bestehe sowieso »kein Handlungsbedarf«, so seine Überzeugung. Berlin brauche einen »Hauptstadtflughafen, der diesen Namen verdient, und keinen Provinzflughafen«, empört sich Hermann Borghorst von der Stiftung Zukunft Berlin. In BER-Nähe wohnt er sicher nicht.

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