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Wenn der Hessenpokal das Höchste ist

Sergej Evljuskin erzählt in seiner Biografie »Eigentlich wäre ich jetzt Weltmeister« vom Scheitern als Nachwuchstalent

  • Von Ulrike John, Kassel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sergej Evljuskin galt als Verheißung für die Zukunft. Trainer und Mitspieler nannten ihn sogar »Kaiser«. Der Sohn einer Aussiedlerfamilie aus Kirgisistan spielte mit Mesut Özil und Jérôme Boateng und bestritt 42 Juniorenländerspiele für Deutschland, viele davon als Kapitän. Heute kickt der 28-Jährige für Hessen Kassel in der Regionalliga. Seine nun erschienene Biografie »Eigentlich wäre ich jetzt Weltmeister« ist ein bemerkenswerter Gegenentwurf zu jenen Hochglanzgeschichten der Profifußballer.

»Vielleicht spreche ich für viele«, sagt Evljuskin. »Es gibt ja so viele, die ganz große Träume vom Profifußball haben.« Evljuskin wurde 2006 und 2007 als bester Nachwuchsspieler mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold des Deutschen Fußball-Bundes ausgezeichnet. Zweimal gelang dies später nur Mario Götze. Der Vergleich mit dem Siegtorschützen des WM-Finales von 2016 ist etwas, was Evljuskin nicht mehr hören kann.

»Sergej hat man mit den ...


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