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Kohlegegner vor Gericht

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Am Mittwoch und Donnerstag stehen erneut AktivistInnen von »Ende Gelände« vor dem Amtsgericht Erkelenz. Die Anklagen lauten Hausfriedensbruch und versuchter gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Die AktivistInnen waren im vergangenen August an der Massenaktion zivilen Ungehorsams beteiligt, bei der über 1000 Menschen den Braunkohle-Tagebau Garzweiler stürmten und den Betrieb für einen Tag lahmlegten. Alle Angeklagten werden von Laien verteidigt. Zeitgleich zum Prozess finden Solidaritätskundgebungen vor der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens in Berlin statt. Die AktivistInnen kritisieren die Absurdität der Rechtssprechung. Dorothee Häußermann, Sprecherin des Bündnis Ende Gelände, erklärte: »CO2-Exzess ist Weltfriedensbruch. Nicht wir, sondern RWE gehört auf die Anklagebank.« nd

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