Wohnen in der Volksschwimmhalle

In Mecklenburg-Vorpommerns Hauptstadt soll das Gebäude eines DDR-Hallenbades gerettet werden - indem darin Appartments entstehen

  • Von Grit Büttner, Schwerin
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im flotten Freistil zieht heute niemand mehr seine Bahnen in der früheren DDR-Volksschwimmhalle im Schweriner Stadtteil Lankow. Noch bis Ende Januar 2015 durchschnitten hier Pfiffe und Kommandos der Schwimmmeister die Luft mit dem typischen Chlorwassergeruch. Inzwischen sind die Becken staubtrocken, die Startblöcke verwaist, die Fliesenwände voll Graffiti, überall liegt Schutt. Gegen den Willen vieler Bürger hatte voriges Jahr der Abriss des Hallenbades bereits begonnen. Dann aber erhob die Denkmalpflege Einspruch und stellte das Gebäude unter Schutz, ein Investor kaufte das Ensemble.

Retter einer der letzten ostdeutschen Schwimmhallen aus den 1970er Jahren ist der Schweriner Architekt Ulrich Bunnemann, Geschäftsführer der Schelfbauhütte. Gut 40 Häuser in Mecklenburg-Vorpommerns Hauptstadt, darunter denkmalgeschützte Bauten und die Industriebrache der alten Brauerei, erweckte das Unternehmen als Wohnstätten zu neuem Leben.

Fü...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 471 Wörter (3424 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.