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Bauchschmerzen an der Basis

In Sachen Spitzensportreform haben die Athletinnen und Athleten noch reichlich Redebedarf

  • Von Andreas Morbach, Köln
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Ausläufer der geplanten Spitzensportreform erwischten Nadine Apetz wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Die 30-jährige Boxerin war gerade unterwegs, als sie aus dem Radio erfuhr, dass ihr Bundesstützpunkt in Köln womöglich geschlossen wird. »Als ich das gehört habe, war ich erst mal baff. Und 15 anderen Boxern ging es genau wie mir«, berichtet Apetz, die in dem Moment vor allem eine Frage durch den Kopf schoss: »Wenn es um so gravierende Entscheidungen geht - warum erfahren wir Sportler das als Letzte?«

Im Mai gewann die Faustkämpferin WM-Bronze im Weltergewicht. Es war die erste Medaille einer deutschen Boxerin bei Weltmeisterschaften überhaupt. Doch weil Apetz neben ihrem Sport in Köln auch promoviert, ist sie nun hin und her gerissen - weil die anderen Stützpunkte ihrer Zunft in Heidelberg, Berlin, Frankfurt/Oder und Gifhorn liegen. »Sollte Köln geschlossen werden, wäre es für mich sehr schwer realisierbar, beides unter einen...


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