Mehr Geld oder größerer Landkreis

Landratskandidat in Oder-Spree fordert Lösung für das hoch verschuldete Frankfurt (Oder)

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Eberhard Sradnik wollte das ursprünglich nicht machen, doch die Genossen habe ihn überredet. Bei der Landratsdirektwahl in Oder-Spree am 27. November tritt der parteilose Kreistagsabgeordnete für die LINKE an. Der 59-jährige Tierarzt rechnet sich selbst nicht zum Kreis der Favoriten. Sollte er aber doch zum Landrat gewählt werden, dann vielleicht nicht für die üblichen acht Jahre. Es könnte bereits nach drei Jahren Schluss sein. »Das kann passieren«, bestätigt Sradnik trocken.

Denn 2019 soll es im Land Brandenburg eine Kreisgebietsreform geben. Die Zahl der Kreisverwaltungen soll - die kreisfreien Städte mitgerechnet - von 18 auf zehn reduziert werden. Die Kreistage sollen dann umgehend bestimmen, wer Landrat wird oder Landrat bleibt.

Oder-Spree soll - so ein Vorschlag von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und Finanzminister Christian Görke (LINKE) - mit Frankfurt (Oder) zusammengelegt werden. Das erregt Unwillen in die...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.