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Eva Bulling-Schröter 17.11.2016 / Klima und Wandel

Feuchte Augen und Solarkraftwerke

Dritter Bericht vom Klimagipfel in Marrakesch

Podiumsdiskussionen sind wichtig, aber oft trocken. An meinem dritten Tag in Marrakesch aber gibt es feuchte Augen. Eingeladen hatte die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Auf dem Alternativgipfel in der Cadi Ayyad Universität ging es um die Europäische Union und ihrem Greifen nach den Energie-Rohstoffen der Länder Nordafrikas, ich referierte zum Stand der Energiewende in Deutschland. Auf der Bühne im Hörsaal Nummer 2 berichtete nach mir ein kurz eingesprungener Energie-Experte aus Tunesien über die lange Geschichte französischer und europäischer Ausbeutung von Marokko über Algerien bis Libyen. Wie so oft seien es ausländische Energieriesen, die in Komplizenschaft mit der heimischen Elite die Ressourcen auch seiner Heimat plündern. Salzexporte aus Tunesien etwa würden mit Preisen bezahlt, die vertraglich in 1949 festgelegt wurden. Der totale Ausverkauf, sagt der rund 50 Jahre alte Fachmann, stützt seinen Kopf in die Hände, verliert die Contenanc...

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Über diesen Blog

Klima und Wandel

Das Pariser Klimaabkommen ist ein Meilenstein für den weltweiten Klimaschutz. Hat die globale Linke echte Öko-Antworten in der Schublade? Oder ist sie vielleicht selber Teil des Problems?

Eva Bulling-Schröter, Klimaexpertin der LINKEN, diskutiert an dieser Stelle im wöchentlichen Wechsel mit Alberto Acosta, Wirtschaftswissenschaftler und früherer ecuadorianischer Energieminister.

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