Migration lässt Arbeitslosigkeit sinken

Osteuropäer suchen ihr Beschäftigungsglück nach wie vor häufig im Ausland, was den Arbeitsmarkt zuhause entlastet

  • Von Hannes Hofbauer, Wien
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Arbeitskräftemangel als Wachstumsmotor?« überschreiben die Ökonomen des renommierten »Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche« (WIIW) ihre neueste Studie zur Lage in Osteuropa. Ihr Fazit: Sinkende Arbeitslosigkeit führt zu steigenden Einkommen und zu höheren Konsumausgaben, die das Bruttoinlandsprodukt in den ost- und südosteuropäischen Ländern um durchschnittliche 1,5 Prozent mehr wachsen lassen als im westlichen Euro-Raum.

Vasily Astrov vom WIIW zieht eine bescheidene Bilanz. Sowohl in China als auch in den USA und der Euro-Zone sinkt das reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr 2016; für die Folgejahre sieht es nicht viel besser aus. »Die äußerst expansive Geldpolitik hat es nicht geschafft, die Nachfrage anzukurbeln«, resümiert der Experte. Länder wie Polen, Ungarn, Tschechien und Rumänien stehen gegen diesen Trend und auch in Serbien geht es - Astrov zufolge - bergauf. Geschuldet ist dieses zwi...

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