Zahnlose Wachhunde

Für die Welt-Antidoping-Agentur war 2016 kein gutes Jahr, die Zukunft sieht kaum besser aus

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Viele Dopingskandale, politisch gebremste Aufklärungsarbeit, geschlossene Labore, Finanzierungssorgen und eine mangelnde Unabhängigkeit vom Sport: Die Welt-Antidoping-Agentur WADA steht vor zahlreichen Problemen. Am Sonntag zieht sie beim Foundation Board Meeting in Glasgow eine Bilanz - und will auch Lehren aus dem ereignisreichen Jahr 2016 präsentieren. Ungewiss ist, ob WADA-Präsident Craig Reedie - anfangs ein struktureller Bremser von Aufklärungskampagnen, zuletzt in starke Opposition zu IOC-Präsident Thomas Bach geraten - die Mehrheit für eine zweite Amtszeit bekommt.

Nein, das Jahr 2016 war kein gutes für die Weltantidopingagentur. Die zahlreichen Meldoniumfälle machten klar, für wie zahnlos Spitzenprofis wie Maria Scharapowa die Fairnesswachhunde im Sport halten. Der Tennisstar stellte nicht einmal nach der Bekanntgabe, dass das Kreislaufmittel ab Januar 2016 als leistungssteigerndes Mittel verboten werden würde, die Einnah...

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