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Die WADA klagt, Russland blockt

Mit noch drastischeren Maßnahmen wollen die Antidopingkämpfer gegen systematischen Betrug vorgehen

  • Von Tom Mustroph, Glasgow
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wichtigster Programmpunkt beim Foundation Board Meeting der Welt-Antidoping-Agentur WADA am Sonntag in Glasgow war neben der erfolgreichen Wiederwahl von Präsident Craig Reedie der Zwischenbericht zur Dopingsituation in Russland. Dabei erhob Rob Koehler, stellvertretender Generaldirektor der WADA, schwere Vorwürfe gegenüber dem russischen Sportsystem. »Unseren Kontrolleuren wird Zugang zu Sportlern verweigert. Das passiert vor allem, wenn sie in sogenannten Verbotenen Städten Athleten überprüfen wollen«, so Koehler gegenüber »nd«. Er bezifferte die Anzahl dieser Sportler zwar auf weniger als ein Dutzend. »Aber jeder einzelne, der sich so den Kontrollen entziehen kann, ist einer zu viel.«

Größere Auswirkungen auf Lücken im Testprogramm hat laut Koehler die mangelhafte Zuarbeit der Sportverbände. »Sie geben uns nicht oder nur im allerletzten Moment Termine der Wettkämpfe bekannt. Sie geben auch nur unzureichende Informationen über d...


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