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Klassentreffen

Acht Meistertitel, ein Europapokalsieger - mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der DDR begegnen sich sechs ehemalige Oberligisten in der 3. Liga

Halle stürmt auf Platz drei

Elf Spiele hintereinander ohne Niederlage: Die Schützlinge von Trainer Rico Schmitt stürmten mit dem 2:0 gegen den Tabellenletzten 1. FSV Mainz 05 II auf Rang drei der Tabelle. Benjamin Pintol (48.) und Florian Brügmann (90.) erzielten die Hallenser Tore. In der 51. Minute musste der Mainzer Benjamin Trümner nach einer Tätlichkeit gegen Toni Lindenhahn mit Rot vom Platz. In der 78. Minute ereilte den HFC-Mittelfeldmann Marvin Ajani nach einem Revanchefoul das gleiche Schicksal. «Das Ergebnis fühlt sich sehr ärgerlich an, wir hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt», haderte der Mainzer Trainer Sandro Schwarz. Halles Trainer Schmitt kritisierte sein Team: «Wir haben in der ersten Hälfte teilweise auch zu pomadig gespielt.» Ajani fehlt nach seiner Roten Karte am kommenden Wochenende beim Derby gegen den 1. FC Magdeburg.

Chemnitz verschenkt Führung

Der Chemnitzer FC bleibt zwar seit fünf Spielen ohne Niederlage, doch gegen Holstein Kiel war beim 2:2 am Samstag mehr drin. Vor 6262 Zuschauern war Daniel Frahn (12./62.) zweifacher Torschütze für die Sachsen. Für Kiel trafen Dominick Drexler (61.) sowie Steven Lewerenz (71.). Chemnitz rutschte mit nun 23 Zählern auf Rang fünf der Tabelle ab. «Wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, indem wir nach dem 1:0 noch mehr Chancen hatten und deshalb vielleicht zur Pause sogar noch deutlicher hätten führen müssen. In der zweiten Halbzeit hat Kiel sehr viel Druck gemacht, am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden», meinte CFC-Coach Sven Köhler.

Erfurt verliert erneut in Münster

Der FC Rot-Weiß Erfurt hat auch im sechsten Anlauf seine Negativserie in Münster nicht stoppen können. Die Erfurter kassierten beim Tabellenvorletzten SC Preußen Münster eine klare 0:4-Niederlage. Die Rot-Weißen sind damit in bisher allen fünf Drittliga-Begegnungen bei den Preußen sieglos geblieben. Micheli Rizzi (15.), Mario Erb (33./Eigentor) und Tobias Warschewski (41.) sorgten bis zur Pause für einen beruhigenden Vorsprung der Gastgeber. Nach dem Wechsel erhöhte Amaury Bischoff (59.) per Foulelfmeter zum 4:0. «Wenn man so verteidigt wie wir, dann braucht man keine Ausreden», meinte Sebastian Tyrala.

Rostock sieht sich auf richtigem Weg

Hansa Rostock hat mit einem 1:1 gegen die zweite Vertretung von Werder Bremen den dritten Heimsieg der Saison verpasst. Tommy Grupe (25.) erzielte das Tor für das Team von Trainer Christian Brand, das die Begegnung nach der Roten Karte wegen Foulspiels für Marco Kofler (79.) dezimiert beenden musste. Maximilian Eggestein (80.) traf mit einem umstrittenen Elfmeter für die Bremer zum Ausgleich. Nach meinen Erkenntnissen war es eine Fehlentscheidung, das ist bitter«, sagte Brand: »Aber wir hatten die Chance, das Spiel zu entscheiden. Das haben wir nicht geschafft.« Dennoch war der Coach mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden. »Sie haben eine super Haltung gezeigt und alles rausgehauen. Wir sind auf dem richtigen Weg.«

Zwickau wacht zu spät auf

Der FSV Zwickau hat einen Rückschlag im Abstiegskampf einstecken müssen. Nach drei Spielen, in denen das Team von Trainer Torsten Ziegner ungeschlagen vom Platz ging, verloren die Zwickauer bei Fortuna Köln mit 1:2. »Wir haben die ersten 20 Minuten absolut verschlafen. In der Offensive waren wir in der der ersten Halbzeit überraschend ängstlich«, resümierte Ziegner. Erst nach dem 0:2 sei sein Team wach geworden und agierte mutiger. Nach dem Anschlusstreffer von Jonas Nietfeld keimte noch einmal Hoffnung auf, der Ausgleich fiel trotz guter Chancen aber nicht mehr. »Es wäre mehr drin gewesen. Wir fahren mit einem extrem enttäuschten Gefühl nach Hause. Wir brauchen Punkte ohne Ende, um die Liga zu sichern. Jetzt richten wir die Jungs auf und versuchen, es nächste Woche im Heimspiel besser zu machen«, sagte Trainer Ziegner.

Magdeburgs letztes Aufgebot siegt

Der 1. FC Magdeburg hat bei der SG Sonnenhof Großaspach mit 3:1 gewonnen, allerdings Torjäger Christian Beck durch eine Rote Karte verloren. Die Treffer erzielten Steffen Puttkammer (14.), Marius Sowislo (19.) und Jan Löhmannsröben (90+4.). Manfred Osei Kwadwo (38.) hatte zum zwischenzeitlichen Anschluss getroffen. Magdeburg war mit dem fast letzten Aufgebot angereist. Neben beiden Ersatztorhütern nahmen auch zwei erst 17-jährige A-Jugendliche auf der Bank Platz. Dennoch gelang eine 2:0-Führung. In der zweiten Hälfte setzte Großaspach den FCM früher unter Druck. Von Magdeburg war kaum noch etwas zu sehen. Christian Beck (74.) wurde nach einem Nachtreten umstritten mit Rot vom Platz gestellt. Danach drückte Großaspach, aber mit Glück und Geschick verhinderte Magdeburg den Ausgleich. »Aufgrund der ersten Halbzeit verdient, aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg glücklich«, sagte FCM-Trainer Jens Härtel. dpa/nd

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