Werbung

In Warteposition

Haidy Damm über die Ergebnisse der Klimakonferenz und die Ankündigung der besonders stark betroffenen Länder, auf Kohle zu verzichten

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der Paukenschlag am Ende der Klimakonferenz in Marrakesch kam wieder mal nicht von den Staaten, die für die Erderwärmung am meisten verantwortlich sind. Während die Industriestaaten noch darüber verhandelten, wie viel Geld sie für Klimaschäden locker machen, erklärte die Allianz der 47 besonders vom Klimawandel betroffenen Länder, ihre Mitglieder wollten so schnell wie möglich auf erneuerbare Energien umsteigen - zu 100 Prozent.

In den meisten dieser Länder gibt es keine Kohlekraftwerke. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mag also generell Recht haben, dass es ist leichter ist, auf etwas zu verzichten, was noch gar nicht existiert.

Dennoch haben die Länder der Allianz mit ihrer Ankündigung nicht nur Deutschland klar überholt. In Senegal etwa haben Kohlekonzerne in den vergangenen zwei Jahren viel Geld in die Hand genommen, um Regierung und Bevölkerung zu überzeugen, unsinnigen Großprojekten an der Küste des westafrikanischen Landes zuzustimmen. Es ist ein großer und wichtiger Schritt, sollten diese Projekte jetzt endgültig begraben werden.

»Wir wissen nicht, worauf die anderen Länder noch warten«, erklärte der Umweltminister von Costa Rica, Edgar Gutierrez, auf der Konferenz. Dem ist nichts hinzuzufügen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen